Asiatika, Chinesische Kunstgegenstände und traditionelle Handwerkswaren

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Schmuckkästchen "Blühender Lotus", kleine Schatulle

49,00 EUR In stock
21 cm 14 cm 8 cm Neu

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Schmuckkästchen, handgefertigt
Material: Holz, Lack, Stoff, Spiegelglas 
Motiv: Blühende Lotusblüten
Farben: Schwarz, Grün, Weiß
Maße: 21 x 14 x 8 cm


Vielfältig wie die chinesische Kultur ist die symbolische Bedeutung der Lotus-, bzw. Lotosblume (莲, lián). Liebe, eine glückliche Ehe und Reinheit, aber auch Fruchtbarkeit verbinden die Chinesen mit der zarten Blüte dieses weltbekannten Gewächses. Hier ziert sie, kunstvoll und von Hand lackiert auf eine glatte, schwarze Grundierung, meisterhaft gefertigte Schmuckkästchen aus dem Reich der Mitte.

Artikelnummer: HSN001

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Hintergrundinformationen

Chinesische Schmuckkästchen LotusGefertigt nach uraltem Vorbild: Chinesische Schmuckkästchen

Als traditionelles Zier- und Aufbewahrungsobjekt sind chinesische Schmuckschatullen bereits seit vielen hundert Jahren Gegenstand der chinesischen Lackkunst. Traditionell werden die filigranen Schmuckboxen – zumeist aus Holz gefertigt – mit einer einfarbigen Lackschicht grundlackiert und anschließend nach uraltem Vorbild mit vielfältigen Motiven lackiert. Getreu der chinesischen Handwerkstradition angefertigt und von zeitloser Schönheit waren, sind und bleiben original chinesische Schmuckkästchen begehrte Zeugnisse chinesischer Handwerkskunst – ob zur Aufbewahrung von Schmuck oder als Element eines fernöstlichen Einrichtungsstils.

Die chinesische Lackkunst – ein Handwerk mit Tradition

Die Lackkunst lässt sich in China bis in die Zeit der Shang-Dynastie, ein vom 18. bis ins 11. Jahrhundert vor Christi Geburt amtierendes Herrschergeschlecht, zurückverfolgen. In dieser frühen Periode der Lackkunst dominierte die Technik der monochromen, also einfarbigen Lackierung. Die Grundsubstanz für den traditionellen chinesischen Lack wird seit jeher aus dem Harz des Lackbaums gewonnen, der in höher gelegenen Gebieten Chinas, Japans und Koreas anzutreffen ist. Das Rindensekret des Baumes wird entnommen, gefiltert, erhitzt und anschließend zur Färbung mit Pigmenten versehen – als klassisch gelten die Färbungen rot und schwarz. Der fertige Chinalack, in der japanischen Lackmalerei als Urushi bekannt, wird schließlich auf geglättetes Grundmaterial aufgetragen – klassischerweise auf Kiefernholz, das im Vorfeld bereits zu beispielsweise Trinkgefäßen, Holzkisten oder später auch Schmuckkästchen verarbeitet wurde.
Die Arbeit mit dem Harz des Lackbaums ist ein uraltes Phänomen, nach aktuellem Stand der Wissenschaft lässt sie sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Man vermutet, dass zunächst die schützende und erhaltende Funktion des Lacks zu seiner Etablierung führte, was als Grundstein der asiatischen Lackkunst gedeutet werden kann. Diese entwickelte sich zuerst in China, später in Ländern wie Japan oder Korea.

Von der Ein- zur Mehrfarbigkeit

Während der Han-Dynastie, ca. 200 v. Chr. bis 220 n. Chr., wurde die einfarbige Lackierung zunehmend durch polychrome, also mehrfarbige Lackierung ersetzt. So wurden beispielsweise Gegenstände zunächst mit einer schwarzen Grundlackierung versehen, bevor sie mit rotem Lack kunstvoll bemalt wurden – die chinesische Lackmalerei war geboren. Bemalt wurde insbesondere Tafelgeschirr, aber auch Lackdosen, Musikinstrumente, Holztruhen und Holzmöbel erhielten eine liebevolle Verzierung. Traditionelle Motive sind sowohl geometrische Formen, Tiere und Fabelwesen wie beispielsweise Drachen, jedoch auch Abbildungen von Menschen und Landschaften.

Bis heute werden chinesische Lackgegenstände mit bis zu mehreren Hundert Lackschichten versehen. Da die Schichten jeweils etwa eine Woche trocknen müssen, brauchen Gegenstände mit einer hohen Anzahl von Schichten mehrere Jahre, bis sie vollständig fertig lackiert sind.

Ebenfalls während der Zeit der Han-Dynastie kam es erstmals zu einer handwerklichen Fusion zweier großer chinesischer Handwerkskünste: der Lack- und der Schnitzkunst. Zunächst begann man damit, die dicken Lackschichten mit dünnen Stichwerkzeugen zu gravieren, später wurden breitere und tiefere Linien in den Lack gegraben und mit andersfarbigem Lack aufgefüllt. Diese sogenannte Ritzlacktechnik wurde besonders bei Schmuckkästchen, Gefäßen und Deckeldosen angewandt.

Das Zusammenspiel von Lack- und Schnitzkunst

Eine endgültige Vereinigung beider feiner Handwerkskünste lässt sich spätestens mit dem AufkommenChinesische Schmuckkästchen Gasse der in China besonders beliebten Schnitzlackarbeiten beobachten. Dafür wurden und werden besonders viele Schichten Lack auf den zu verzierenden Gegenstand aufgetragen – der Lackauftrag ist daher nicht selten mehrere Zentimeter dick. In diese Lackschichten werden dann feine und kunstvolle Reliefs mit extrem scharfen Klingen eingeschnitzt. Dabei handelt es sich um eine äußerst anspruchsvolle Kunst, die eine besondere Expertise und ein hohes Maß an Erfahrung fordert. Nämlich verzeiht das Material keine Fehler beim Schnitzen – eine versehentlich in das Material geschnitzte Kerbe ist so gut wie gar nicht korrigierbar. So kann es schnell passieren, dass – wenn man die lange Trockenzeit der Lackschichten und den hohen Aufwand durch die Verzierung bedenkt – die Arbeit ganzer Monate oder gar Jahre durch einen einzigen Schnitzfehler ruiniert wird. Angewandt wird die Schnitzlacktechnik hauptsächlich bei Dosen, Schatullen und Vasen.

 


Maße / Gewicht

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Maße 21 x 14 x 8 cm
Gewicht 1,00 kg

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